Saison 2021/22, vierter Spieltag

Vom vierten Spieltag, der als erster Nachholtermin dem neunten Spieltag folgt, gibt es einiges (wenig Erfreuliches, aber dafür viel Unerfreuliches) zu berichten! Wieder einmal mussten wir kurzfristige Spielerausfälle krankheitsbedingt kompensieren.

Unser Jugendteam trat daher in Lahr mit einem kampflosen Brett nur zu dritt an in der Besetzung Max, Micha und Felix. Wegen der Ausfälle musste kräftig aufgerückt werden. Micha und Felix sind im Ligabetrieb noch nicht sehr lange dabei und es war erfreulich, dass Micha am zweiten Brett sich den Punkt holen konnte. An den anderen beiden Brettern wurden Erkenntnisse gewonnen, das Spiel in der Kinder- und Jugendliga endete somit 1:3.

In der Bezirksliga empfingen wir die Neumühler zweite Mannschaft, die sich für die Niederlage ihrer Dritten in der vorigen Runde revanchieren wollte. Für Brett eins konnte man dafür das eigentliche zweite Brett der Bereichsliga aufbieten, was problemlos möglich ist, denn Neumühl gehört zu den Teams (neben Appenweier), die acht Strohleuten melden und somit die Regelung umgehen, dass die ersten acht Bretter in den unteren Ligen nicht spielen dürfen.

So wird’s gemacht. Regeln sind da, um umgangen zu werden.

Insgesamt ergaben sich folgende Paarungen, beachtlich ist der DWZ Unterschied von sage und schreib 500 Punkten zwischen Brett eins und Brett zwei bei den Neumühlern, unser Andreas durfte sich geehrt fühlen 🙂

Man beachte den DWZ Unterschied von 500 DWZ Punkten zwischen Brett 1 + 2 🙂

Dann nahm die Geschichte ihren Lauf, das Spiel begann:

„Hey Leute, habt ihr alle euer Handy aus?!“ „Ja, klar (*an den Kopf lang*)“. Nach einer halben Stunde meldete sich der ebay-Auktionator ein solchen Gerätes mit einem Piep bei einem unserer Spieler (der übrigens recht technikaffin ist und in der IT Branche arbeitet – nein nicht der Autor dieses Berichtes). Fazit des Tages: Schau nach, ob das Ding wirklich aus ist! 😀 Und kauf kein Samsung. 😀

Neumühl bestand auf der Regelauslegung, somit lagen wir nach einer halben Stunde bereits 0:1 hinten.

Am letzten Brett verlor Martin eine Figur, kämpfte noch so lange es ging, aber der Punkt war leider auch hier futsch.

Toni sucht den Sieg

Die übrigen Partien sahen zunächst gut aus, Holger spielte eine Colle-Zuckertort-Partie, verrannte sich aber etwas im Angriff, wie bei Steffen endete diese Partie mit einem remis. 1:3

Bei Andreas an Brett eins war ein Spanier auf dem Brett mit gegensätzlichen Rochaden und Königsangriff auf beiden Flügeln. Leider ging diese Partie verloren, und wir lagen mit 1:4 hinten.

Jetzt mussten Siege her. So wie bei Jürgen, der seine Sache gut machte, er konnte in ein gewonnenes Endspiel abwickeln und ließ die Randbauern laufen gegen den lahmenden Springer des Gegners. 2:4

Toni hatte zu diesem Zeitpunkt Vorteile mit dem Läuferpaar gegen den Turm, auch bei Frank sah es zunächst gut aus, dann folgte der Tragödie letzter Akt:

Toni spielte noch weiter, fand aber den Gewinnzug nicht, somit endete diese Partie ebenfalls remis. Endstand 3:5